TOP 5 Gärtnern mit Kindern!

Komm, lass uns in den Garten gehen!

1 | Obst- und Gemüsehochbeet

Erbsen, Möhren, Erdbeeren wachsen weder in der Tiefkühltruhe noch in Dosen. Den Kreislauf von Wachstum und Vergehen können kleine Hobby-Gärtner fast auf Augenhöhe miterleben. Kinder erfreuen sich daran, den Samen auszusäen, Jungpflanzen in die Erde zu setzen, Unkraut zu jäten und natürlich regelmäßig die Pflanzen zu gießen. Kinder können entscheidend in ihren Ernährungsgewohnheiten geprägt werden, wenn sie etwas Essbares selbst angebaut haben. Dank der unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten, kann für Kinder ein exakt abgestimmtes Hochbeet gebaut oder gekauft werden und dadurch das Zertrampeln der Pflanzen vermieden werden.

Das kann im Hochbeet angepflanzt werden:
1. und 2. Jahr: Starkzehrer wie Kartoffeln, Gurken, Kürbis, Blumenkohl, Melone
3. und 4. Jahr: Mittelzehrer wie Möhren, Endivien, Kohlrabi, Paprika, Erdbeeren
Ab dem 5. Jahr: Schwachzehrer wie Spinat, Radieschen, Bohnen, Erbsen, Kräuter


2 | Die richtige Pflanzenauswahl

Sich gegenseitig mit Grashalmen kitzeln, neugierig ein samtig glänzendes Blatt abzupfen, erwartungsvoll an einer Blüte schnuppern: Kinder nehmen Pflanzen mit allen Sinnen wahr, eine Eigenschaft, die manchem erwachsenen Gärtner schon ein wenig abhandengekommen ist – und die es wiederzuentdecken gilt. Als Sinnespflanzen eignen sich neben Erdbeeren (Fragaria), Säulenapfelbäumchen (Malus) und anderem Naschobst beispielsweise Kräuter und Pflanzen mit duftenden Blüten.


Der Lavendel (Lavandula) regt mit seiner dunkellila Blütenfarbe die Sinne an. Getrocknete Lavendelblüten sorgen für einen erholsamen Schlaf. Auch ein frisch gepflückter Strauß duftet herrlich. Trocknen Sie zusammen mit ihrem Kind die Blüten und basteln z.B. ein Lavendelsäckchen.

Die gelb und orange blühende Ringelblume (Calendula) ist in zahlreichen Gärten vertreten. Es handelt sich um den unkompliziertesten Sommerblüher schlecht hin. Sie können zusammen mit Ihren Kindern leicht die klassische Ringelblumensalbe herstellen.

Die Studentenblume (Tagetes) ist sehr pflegeleicht, anspruchslos und völlig ungiftig für Kinder. Sie wird gern von Bienen und Schmetterlingen angeflogen. Es gibt sie in den Farben Gelb, Orange oder auch Rot. Sie kann von Kindern sowohl ins Beet als auch in einen Kübel gepflanzt werden.

Sonnenblumen (Helianthus) wachsen schnell, brauchen aber relativ viel Platz. Wenn die Blumen verblüht sind, kann man sie abschneiden und die getrockneten Samenkerne essen. Sie enthalten viel Eisen und Protein.


3 | Abenteuerspielplatz Garten

Das Spiel mit einfachsten Materialien wird Kindern nicht langweilig. Aus Brettern, Steinen oder Reisig bauen sie ihre eigene kleine Welt. Böschungen oder ein kleiner Sandhügel werden schnell zu Abenteuerspielplätzen. Wasser steht bei Kindern ganz hoch im Kurs. Zum Matschen reicht häufig schon eine große Pfütze. Für Abkühlung und jede Menge Spaß sorgt an Sommertagen der Rasensprenger. Viele Kinder träumen von einem eigenen Baumhaus. Ein großer, tragfähiger Baum bietet beste Voraussetzungen. Allerdings müssen die Äste stark genug sein, um das Baumhaus zu tragen. Gut geeignet sind Obstgehölze wie Apfelbäume (Malus) oder Birnbäume (Pyrus). Infrage kommen auch Kastanie (Castanea), Ahorn (Acer), Linde (Tilia) oder Eiche (Quercus). Damit der Baum nicht durch Nägel oder Schrauben in Mitleidenschaft gezogen wird, ist eine Konstruktion mit Stricken empfehlenswert.
Achten Sie beim Anbringen von Schaukeln oder Hängematten darauf, die Bäume mög-lichst nicht zu verletzen.


4 | Lebensbaum pflanzen – Tradition bewahren

Viele frisch gebackene Eltern pflanzen zur Geburt ihres Kindes einen Baum. Symbolisch gesehen wächst der Lebensbaum gemeinsam mit dem neuen Erdenbürger heran, soll ihn aber auch stets an seine Herkunft und Wurzeln erinnern. Jede Baumart trägt eine ganz bestimmte Botschaft mit sich:
Der Apfelbaum (Malus) ist einer der beliebtesten Lebensbäume. Er steht für Liebe, Fruchtbarkeit und Weisheit. Auf diese Weise symbolisiert er die mit einer Geburt verbundenen Segenswünsche.
Der Birnbaum (Pyrus) steht für Reinheit und Gerechtigkeit und symbolisiert ein langes Leben und das Paradies.

Die Eiche (Quercus) steht für Beständigkeit, Treue, Ehrlichkeit und Gastfreundlichkeit. Die Birke (Betula) steht für Neubeginn und gilt auch für Widerstandsfähigkeit. Als Kraftquelle soll sie auch ein Schutzschild sein. Der Kirschbaum (Prunus) steht für Glück, Lebensfreude, Schönheit und Reinheit.


5 | frische Würze aus dem Kinderkräuterbeet

Das perfekte Beet für den Nachwuchs – so geht’s:

1.    Suchen Sie einen sonnigen Platz aus.
2.    Heben Sie das Beet mit einem Spaten (Tiefe ca. 30 – 40 cm) aus.
3.    Entfernen Sie Wurzeln und Steine und lockern Sie die Erde gut auf.
4.    Füllen Sie Aufzuchterde in das Beet und setzen Sie die Pflanzen ein.
5.    Jetzt heißt es nur noch gießen, warten, pflegen und staunen.


Diese Pflanzen eignen sich besonders für ein Kräuterbeet:

Kresse (Lepidium): enthält viel Vitamin C, Kalzium, Eisen und Folsäure.
Lavendel (Lavandula): hilft bei Kopfschmerzen, Unruhezuständen und Schlafstörungen.
Pfefferminze (Mentha): enthält viel Vitamin K, B und E Vitamine.
Salbei (Salvia): enthält viel Vitamin C und B, Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen.
Petersilie (Petroselinum): liefert viel Vitamin B, C und E, Folsäure, Kalzium, Magnesium und Eisen.
Schnittlauch (Allium schoenoprasum): Auf‘s frische Butterbrot – etwas Besseres kann es an warmen Sommertagen kaum geben. Zudem hat das Kraut einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl. © Talking Brands